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SPÖ und ÖVP beschließen heute im Landtags-Ausschuss Alt-Grottenhof-Verkauf an Wohnbaugesellschaft

Lambert Schönleitner/Karl Dreisiebner: „Dass eine Wohnbaugesellschaft den Grund nicht (noch dazu zum Bauland-Preis) kauft um Bio-Ackerbau zu betreiben, ist offensichtlich – welche Abmachungen stecken hinter diesem Verkauf? Mit wem hat Bürgermeister Nagl schon über Umwidmung verhandelt?“

Auf der Tagesordnung des heutigen Infrastrukturausschusses des Landtages steht die Regierungsvorlage der Landesräte Lang und Seitinger mit dem Titel „Verkauf der landeseigenen Liegenschaft, Grundstück Nr. 94/2; EZ 7, KG 63128 Wetzelsdorf, in der Höhe von € 17.949.000,00“ auf der Tagesordnung – Käufer ist eine Wohnbaugesellschaft.

Zur Erinnerung: Zu Jahresbeginn haben sich 96,5 Prozent der WetzelsdorferInnen für den Erhalt der Bio-Ackerflächen und gegen eine Umwidmung der Flächen bei Alt-Grottenhof in Bauland ausgesprochen, Bürgermeister Nagl hatte versprochen, dass es zu keiner Umwidmung kommen wird. Dass das Grundstück jetzt ausgerechnet an eine Wohnbaugesellschaft (und zum Bauland-Preis) verkauft wird, sorgt für berechtigte Fragen: „Dass eine Wohnbaugesellschaft den Grund nicht kauft, um Bio-Ackerbau zu betreiben, ist offensichtlich – genauso offensichtlich hat Bürgermeister Nagl mit seinem Nicht-Umwidmungs-Versprechen wohl die Unwahrheit gesagt“, so der Grüne Landtagsklubobmann Lambert Schönleitner​, der gemeinsam mit dem Klubobmann der Grazer Grünen, Karl Dreisiebner​, jetzt von Nagl wissen will: „Welche Abmachungen stecken hinter diesem Geschäft? Mit welchen Parteien hat der Bürgermeister gesprochen um über kurz oder lang eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Gemeinderat für eine Umwidmung im Sinne des Käufers zu erhalten?“ (4. Dezember 2018)



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