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Schönleitner übt Kritik an der Beseitigung der Bahntrasse Trofaiach - Vordernberg

Die steirischen Grünen sehen in der Beseitigung von Bahnstrecken eine Politik des vorigen Jahrhunderts: „Ein unwiederbringlicher Verlust für die Region.“

​Gestern hat die Landesregierung überraschend beschlossen, die Bahntrasse von Trofaiach nach Vordernberg zu kaufen, die Bahnstrecke zu beseitigen und darauf einen Radweg zu bauen.

 Es wurden Machbarkeitsstudien zum S-Bahn-Ast nach Vordernberg in Auftrag gegeben, sowie zur touristischen Nutzung über den Erzberg und weiter in den Nationalpark Gesäuse, rufen die Grünen in Erinnerung. 

 „Eine Zukunftschance wird der Region mit der Zerstörung der Bahntrasse unwiederbringlich genommen. Das ist eine rückwärtsgewandte Politik im Stile des vorigen Jahrhunderts, Bahntrassen zu zerstören, nur weil im Moment das Geld oder die Vision fehlt, die Entwicklung des Tales voranzutreiben“, so der Grüne Landtagsklubobmann Lambert Schönleitner​ zur Entscheidung der Landesregierung. „Die Schweiz macht mit Weitblick und Zukunftsorientierung das Gegenteil und reaktiviert solche Bahntrassen für den Tourismus und Nahverkehr.“

„So sehr wir als Grüne natürlich den Bau eines Radweges begrüßen, finden wir es doch sehr schade, dass damit die Bahntrasse für immer verloren geht“, ergänzt die Grüne Bezirkssprecherin Eveline Neugebauer​. „Damit geht auch die Chance auf eine touristische Nutzung der Strecke verloren unter Einbindung des Erzberges und des Nationalparks Gesäuse.“ (10. August 2018)


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