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Nach scharfer Kritik des EU-Rechnungshofes an Tiertransporten: Grüne befragen Landesrat Drexler im kommenden Landtag

Krautwaschl an Drexler: „Welche Maßnahmen werden Sie aufgrund der Kritik des EU-Rechnungshofes an Tiertransporten und der Betäubungspraxis bei Schlachtungen setzen?“

Beim Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere bestehen weiterhin erhebliche Schwachstellen, so der Europäische Rechnungshof in seinem neuen Sonderbericht „Tierschutz in der EU: Schließung der Lücke zwischen ehrgeizigen Zielen und praktischer Umsetzung“: Der Rechnungshof hält unter anderem fest, dass in einigen Bereichen große Defizite herrschen - insbesondere im Zusammenhang mit dem routinemäßigen Schwanzkupieren bei Schweinen, der mangelnden Einhaltung der Vorschriften über den Langstreckentransport von Tieren und die Beförderung transportunfähiger Tiere sowie der Anwendung von Betäubungsmethoden bei der Schlachtung.

Die Grüne Tierschutzsprecherin LAbg. Sandra Krautwaschl​ hat aufgrund des Berichts jetzt eine „Befragung“ von Landesrat Drexler gleich zu Beginn der nächsten Landtagssitzung am kommenden Dienstag eingebracht. Sie will von ihm erfahren: „Welche Maßnahmen werden Sie konkret aufgrund der Kritik des EU-Rechnungshofes an Tiertransporten und der Betäubungspraxis bei Schlachtungen setzen?“

Der steirische Grüne EU-Abgeordnete Thomas Waitz​ fordert anlässlich des Berichts, dass „die Kommission die Umsetzung in den Mitgliedsstaaten besser kontrollieren muss. Zudem brauchen wir eine bessere Förderung von regionaler, und klein strukturierter Landwirtschaft mit hohen Tierschutzstandards!“ (Mehr dazu hier​). (15. November 2018)



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