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Krško-Laufzeitverlängerung ohne grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung? Steiermark muss Schulterschluss mit Kärnten bilden!

Slowenisches Schrott-AKW darf nicht verlängert, sondern muss stillgelegt werden – grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung ist Pflicht!

Kärntens Landeshauptmann Kaiser und Kärntens Umweltlandesrat Holub warnen vor (medial aktuell kolportierten) Plänen, wonach das Atomkraftwerk Krško eine Laufzeitverlängerung ohne grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung erfahren soll. Die Grüne Umweltsprecherin LAbg. Sandra Krautwaschl fordert nun die steirische Landesregierung auf, sofort eine „starke gemeinsame Achse mit Kärnten zu bilden“. Auch Krautwaschl geht davon aus, dass derart gravierende Vorhaben wie eine Laufzeitverlängerung automatisch mit einer grenzüberschreitender UVP verbunden sind: „Sollte das tatsächlich nicht der Fall sein, müsste die Bundesregierung entsprechende Schritte unternehmen“, fordert sie und erwartet sich, dass auch Landeshauptmann Schützenhöfer und Umweltlandesrat Lang hier Druck machen.

Die Laufzeit des „Schrottmeilers im Erdbebengebiet“ soll, geht es nach Slowenien, sogar bis 2043 verlängert werden… „Noch nie wurde ein Atomkraftwerk 61 Jahre lang betrieben. Das ist ein inakzeptables Risiko nicht nur für unsere, sondern auch für die kommende Generation. Bisher liegt das weltweite Laufzeitmaximum bei 46 Jahren. Die weltweit einzigartige Laufzeitverlängerung muss verhindert werden“, so Krautwaschl, die betont: „Eine Kernschmelze wie sie sich in Fukushima zugetragen hat, kann in jedem Atomkraftwerk passieren - auch vor unserer Haustüre!“ (7. März 2017)

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