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Klimakrise wird im kommenden Landtag „dringlich“: „Wir haben keine Zeit mehr!“

Grünen-LAbg. Sandra Krautwaschl übt mit „Dringlicher“ scharfe Kritik an rotschwarzer Koalition und an „Klimaschutz“-Landesrat Lang: „In der Steiermark sind die notwendigen wirkungsvollen Maßnahmen in den relevanten Bereichen Raumordnung, Verkehr und Gebäudesanierung bisher ausgeblieben und werden von dieser Landesregierung nicht angestrebt“.

Die Grünen stellen in der kommenden Landtagssitzung am nächsten Dienstag den Klimaschutz in den Mittelpunkt: Umweltsprecherin LAbg. Sandra Krautwaschl​ hat dazu jetzt eine „Dringliche Anfrage“ unter dem Titel „Klimakrise – wir haben keine Zeit mehr!“ eingebracht und verlangt „rasche, weitreichende und beispiellose Änderungen in sämtlichen Bereichen der Gesellschaft" in Österreich und in der Steiermark, um den notwendigen Beitrag zu leisten, dass die Erde sich nicht um mehr als 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau erwärmt“.

„Wenn sich die Landesregierung noch länger Zeit lässt, handelt sie unverantwortlich und nimmt untragbare Konsequenzen in Kauf“, warnt Krautwaschl: „Mit jedem Jahr, das ohne äußerst ambitionierte Maßnahmen vergeht, verschlimmert sich die Situation.“ Laut aktuellem Klimaschutzbericht 2018 des Umweltbundesamtes sind die Treibhausgas-Emissionen in Österreich von 2015 auf 2016 um rund ein Prozent gestiegen und 1,2 % über dem Wert von 1990 – es konnte somit seit 1990 keine Emissionsreduktion realisiert werden. Aufgrund dieser Entwicklung ist es laut Expertinnen und Experten nicht gesichert, dass die Klimaziele 2020 geschweige denn die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens erreicht werden können.

 
„In der Steiermark sind die notwendigen wirkungsvollen Maßnahmen in den relevanten Bereichen Raumordnung, Verkehr und Gebäudesanierung bisher ausgeblieben und werden von dieser Landesregierung nicht angestrebt“, übt Krautwaschl scharfe Kritik an der rotschwarzen Koalition. (16. Oktober 2018)


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