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Fasanenjagd: Grüne starten neue Landtagsinitiative für Aus

„Widerspricht ethisch vertretbaren Jagdkultur.“

Vor dem Hintergrund der neuerlichen aktuellen Diskussionen über die umstrittene Fasanenjagd starten die Grünen jetzt eine neue mit dem Ziel, die Jagd auf gezüchtete und dann ausgesetzte Tiere (Fasane, Rebhühner) zu verbieten.

Der Grüne Landtagsklubobmann Lambert Schönleitner​ und die Grüne Umweltsprecherin LAbg. Sandra Krautwaschl​ bringen dazu heute einen Antrag ein: „Die letzte Novelle des Jagdgesetztes schränkt, wie damals von uns schon gewarnt, das Ausbringen und die Bejagung von Fasanen nur scheinbar ein – daher braucht es eine neuerliche Novelle“: „Die Praxis des Aussetzens gezüchteter Tiere für die Jagd ist anachronistisch und unethisch. Sie muss beendet werden!“, so Krautwaschl.

Die Jagd auf gezüchtete und dann ausgesetzte Tiere „widerspricht einer ethisch vertretbaren Jagdkultur und schadet der Jagd in ihrem Ansehen“, so Schönleitner, der es auch als „entlarvend und bedenklich“ bezeichnet, wenn die Landesjägerschaft meint, dass die Praxis, Fasane im selben Jahr auszuwildern und zu bejagen, notwendig sei, denn würde man den Jägern diese Möglichkeit nehmen, ginge deren Interesse am Erhalt der Tiere verloren: „Dann gibt es bei uns überhaupt keine Fasane mehr und mit ihnen verschwinden auch dutzende andere Tierarten, die von den lebensraumverbessernden Maßnahmen der Jäger mitprofitieren“, heißt es in einer Stellungnahme. Nach dieser Aussage ist die Jägerschaft offensichtlich nicht am Erhalt, sondern nur an der Bejagung interessiert. (6. Dezember 2018)



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