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Ingrid Lechner-Sonnek
Klubobfrau der steirischen Grünen
geb.: am 30.3.1953 in Weiz (Oststeiermark)
verheiratet, 2 Kinder
Beruf: Sozialmanagerin
Kontakt:
Tel.: 0316 /877 - 4484
Fax: 0316 /877- 4967
ingrid.lechner-sonnek@gruene.at
Politische Vita:
seit 1985 Mitarbeit bei der Grün-Alternativen Bürgerliste Gleisdorf
1990 - 2001 Gemeinderätin in Gleisdorf
1995 - 2000 Finanzstadträtin in Gleisdorf
1998 - 2005 Landessprecherin der Steirischen Grünen
2000 Landtagswahl: Spitzenkandidatin für den Wahlkreis Ost, Einzug in den Landtag
2004 – 2008: Sitz im Bundesvorstand der Grünen
seit November 2000 Klubobfrau der Grünen im Steiermärkischen Landtag
Zuständigkeiten:
Umwelt, Luftgüte, Energie, Bildung, Kinderbetreuung, Behinderung, Gesundheit, Wirtschaft, Wohnbau, Finanzen, Gemeinden
Themenschwerpunkte:
Klima schützen
Der Klimaschutz steht im Mittelpunkt der politischen Arbeit von Klubobfrau Ingrid Lechner-Sonnek. Eine Energiewende – weg von den Abhängigkeiten zu Öl und Atom und hin zu Erneuerbaren Energien – ist das wichtigste für die Zukunft der Menschen – darum setzt Ingrid Lechner-Sonnek auch in diesem Bereich jede Menge Schwerpunkte.
Aufgrund der „schmerzhaften“ Untätigkeit von SPÖ und ÖVP in der Landesregierung in diesem Bereich startete Lechner-Sonnek 2007 die parteienunabhängige „Plattform 2020“ um konkret gemeinsam mit ExpertInnen Lösungen gegen die Klimawandel-Bedrohung zu entwickeln. Daraus entstanden bereits erste Vier-Parteien-Anträge im Landtag – näheres ist auf der Homepage www.plattform2020.at zu finden.
Außerdem haben in letzter Zeit auf Lechner-Sonneks Initiative hin zahlreiche Grüne GemeinderätInnen in der ganzen Steiermark erfolgreich Anträge eingebracht, um die Förderungen für Solaranlagen zu erhöhen. Die Grüne Klubobfrau und Umweltsprecherin weist dabei auch immer auf die wirtschaftlichen Aspekte einer solchen Richtungsänderung hin: Die Steiermark, die aufgrund ihrer einstigen Vorzeigestellung im Solarbereich und aufgrund ihrer massiven Holzreserven, die besten Voraussetzungen für eine Energiewende hätte, würde dadurch auch eine Vielzahl von neuen Arbeitsplätzen schaffen können – von den Grünen in Auftrag gegebene wissenschaftliche Studien gehen von einer fünfstelligen Zahl aus.
Ins Laufen gebracht hat Ingrid Lechner-Sonnek das Projekt „Energiebuchhaltung in den Gemeinden“:
Da die Kommunen jede Menge Einsparungspotenzial im Energiebereich haben, ist es als erstes notwendig zu wissen, wie viel welche Einrichtung verbraucht. Darum haben nun die Grünen GemeinderätInnen begonnen, in ihren Orten die Energiebuchhaltung einzuführen.
Nicht zuletzt startete Lechner-Sonnek eine großangelegte Gratis-Verleihaktion von Energiemessgeräten: Bisher haben dadurch schon über 1.000 Steirerinnen und Steirer den Stromverbrauch in ihrem Haushalt messen – und damit auch ganz persönliche Einsparungspotenziale feststellen können.
Für Lechner-Sonnek ist ganz klar: „Wir können in Zukunft unsere Lebensgrundlagen nur erhalten, wenn wir es schaffen, weniger Energie zu verbrauchen!“ In diese Richtung geht im Übrigen auch das Grüne Strompreis-Ökobonus-Modell: „Wer Strom spart, soll belohnt werden!“
Umwelt bewahren
Seit 2005 ist Ingrid Lechner-Sonnek auch Umweltsprecherin der steirischen Grünen und hat sich dabei vor allem dem Kampf um die Erhaltung zahlreicher Naturparadiese gewidmet. So erreichte sie im Herbst 2006, dass die von Straßenbauplänen massiv gefährdeten Murauen südlich von Graz erhalten bleiben – auch dank der Unterstützung von zahllosen Menschen im gesamten Bundesland.
Auch der Kampf gegen die Verschmutzung der Raab gehört zu Lechner-Sonneks vorderdringlichsten Anliegen: Bereits dreimal konnte sie durch die Einberufung eines „Grünen Raab-Gipfels“ eine Initialzündung dafür geben, damit in dieser langwierigen und ärgerlichen Causa endlich etwas weitergeht. Und im April 2008 schaffte sie es, dass in Zukunft keine Pflanzengifte mehr entlang steirischer Straßen eingesetzt werden.
Feinstaub bekämpfen
In Sachen Feinstaub fordert Lechner-Sonnek seit langem wirkungsvolle Maßnahmen gegen die schlechte Luft – denn schließlich geht es hierbei nicht um „Pro oder Contra Autofahren“ sondern schlicht um die Gesundheit der Menschen. Die Steiermark kann ihren traurigen Ruf als Feinstaubhochburg Europas nur loswerden, wenn der öffentliche Verkehr eine attraktive und bessere Alternative zum Individualverkehr wird.
Barriereren abbauen
Barrierefreiheit ist ein weiterer Schwerpunkt in der Arbeit von Ingrid Lechner-Sonnek. Seit Jahren kämpft sie darum, dass Menschen mit Behinderung gleich leben können wie Menschen ohne Behinderung – und sie setzt sich für jene Menschen ein, denen im Bereich der Krankenanstalten Ungerechtigkeiten widerfahren. Bildung ermöglichen
Nicht nur die PISA-Studie hat belegt, dass das heimische Bildungswesen im Argen liegt – das zu verbessern ist ein ganz besonderes Anliegen der Grünen Klubobfrau. Ingrid Lechner-Sonnek kämpft seit ihrem Einzug in den Landtag etwa für eine Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahlen und für ein objektiveres Verfahren zur DirektorInnenbestellung.
Gelungen ist die Installierung von zwei Experten für barrierefreies Bauen in der Landesverwaltung, die auch in den Gemeinden helfen sollen, dass Menschen mit Behinderung nicht eingeschränkt werden.
Proporz abschaffen
Der unsägliche Dauerstreit zwischen den beiden Regierungsparteien und die daraus folgende Lähmung des Landes unterstreichen nur eine alte Forderung der steirischen Grünen: Der Proporz muss weg! Als einzige Partei im Landtag verfolgt Ingrid Lechner-Sonnek mit ihren KollegInnen hier eine durchgängige Linie und wird nicht aufhören, die Abschaffung der rotschwarzen Zwangsehe einzufordern – zum Wohle der Steiermark!
Bildung ermöglichen
Nicht nur die PISA-Studie hat belegt, dass das heimische Bildungswesen im Argen liegt – das zu verbessern ist ein ganz besonderes Anliegen der Grünen Klubobfrau. Ingrid Lechner-Sonnek kämpft seit ihrem Einzug in den Landtag etwa für eine Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahlen und für ein objektiveres Verfahren zur DirektorInnenbestellung. Die Integration von Kindern mit Behinderung in allen Schultypen liegt ihr besonders am Herzen.
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